Buchmomente

Herbstlesen: Buchtipps für die schönste Jahreszeit

Endlich ist sie da, die schönste Jahreszeit, der Herbst. Die Natur erstrahlt in den schönsten Farben, Raureif auf den Wiesen, Nebel am Morgen, kuschelige Pullover, Kerzenschein, Kürbissuppe und Regentage. Ich liebe den Herbst!

Und was gibt es im Herbst schöneres, als es sich mit einem guten Buch gemütlich zu machen, Tee zu trinken und dem Regen zu lauschen, der an die Fenster prasselt? Für kuschelige Herbsttage habe ich heute einige Buchtipps für euch:

Bernsteinstaub (Mechthild Gläser)

Warum kommt es uns manchmal so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht? Ophelia hat sich darüber nie wirklich Gedanken gemacht, bis sie eines Tages beginnt, die Zeit zu sehen. Denn Ophelia ist eine Zeitlose und besitzt die seltene Gabe, die Zeitströme zu beeinflussen. Doch kaum hat sie von diesen Fähigkeiten erfahren, spielt die Zeit plötzlich überall auf der Welt verrückt. Gemeinsam mit dem mysteriösen Leander muss Ophelia die Ursache für das Zeitchaos finden. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamte Welt der Zeitlosen auf den Kopf stellen wird. (Zitat Klappentext)

Schon beim Anblick des wunderschönen Covers komme ich richtig in Herbststimmung. Dieses Buch habe ich letztes Jahr gelesen und bereits die ersten Seiten versprühten Herbst-Vibes (Ist das überhaupt ein Wort?). Spannende Zeitreise-Geschichte, angenehmer Schreibstil, perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.

Seiten: 464 / Jugendbuch, Fantasy / Loewe Verlag / Einzelband

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Verliebt in Mr Daniels / Deine Worte in meiner Seele (Brittany C. Cherry)

Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe! (Zitat Klappentext)

Romantisch, traurig, schrecklich, ungerecht, ergreifend, schön. Dieses Buch zu lesen war leicht uns schwer. Leicht, weil die Worte und Seiten nur so dahinflogen, weil die Geschichte oft wunderschön war. Schwer, weil viele Ereignisse mein Herz so sehr zerrissen. So viel Ungerechtigkeit, so viele Schicksalsschläge, so viel Schmerz, dass ich mich frage, wie die Charaktere das aushalten. Die Antwort? Ich schätze … Liebe? Liebe.
Dieser Roman ist alles andere als nur eine Liebesgeschichte. Dieser Roman wühlt auf, regt zum Nachdenken an und ermutigt dazu, zu leben.
Auch wenn das Buch nicht perfekt war, so war es das doch irgendwie. Und ich wünsche mir, dass viele es lesen, sich Gedanken dazu machen und etwas Gutes daraus mitnehmen. Und ihr Gold finden.

Das perfekte Buch für einen Regentag, kuschelt euch ein und haltet Taschentücher bereit.

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Bis(s) zum Morgengrauen (Stephenie Meyer)

»Es gab drei Dinge, deren ich mir ganz sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.«
Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Isabella Swan ihren Umzug in die langweilige, verregnete Kleinstadt Forks kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den undurchschaubaren und unwiderstehlichen Edward kennenlernt. Mit aller Macht fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und riskiert dabei mehr als ihr Leben … 
(Zitat Klappentext)

Vor vielen Jahren habe ich die Twilight-Saga gelesen und vor allem den ersten Band regelrecht verschlungen. Ich weiß noch, dass ich das Buch damals nicht aus der Hand legen konnte und jede freie Minute gelesen habe. Da in diesem Sommer mit „Bis(s) zur Mitternachtssonne“ die Geschichte aus Edwards Sicht erschienen ist, habe ich den ersten Band noch mal gelesen. Und er hat mir wieder genau so gut gefallen. Allein schon wegen des regnerischen Wetters in Forks eignet sich der Roman perfekt für den Herbst.

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Animant Crumbs Staubchronik (Lin Rina)

Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen. Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte. (Zitat Klappentext)

Dieses Buch darf einfach auf keiner Herbst-Empfehlungsliste fehlen. Es spielt im Herbst in London, der Schreibstil lädt förmlich zum gemütlichen Verweilen ein und die Geschichte lässt träumen. Für mich ist der Roman die perfekte Herbst-Lektüre, allein der Gedanke daran bringt mich in Herbststimmung.

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Was natürlich auch nie fehlen darf, sind die Harry Potter Bücher. Auch wenn es aktuell einige Diskussionen um die Autorin gibt, so sind die Geschichten rund um den jungen Zauberer und seine Freunde etwas ganz besonderes für mich und sie lesen sich besonders im Herbst sehr gut.

„Burning Bridges“ von Tami Fischer spielt im Herbst und hat mich ganz gut unterhalten, auch wenn ich einige Kritikpunkte hatte. Für kuschelige Herbsttage kann ich das Buch aber empfehlen. (Allein das traumhaft schöne Cover schreit doch förmlich Herbst!)


Was ich an dieser Stelle einmal anmerken muss: Warum geben Cover keinen Hinweis darauf, in welches Jahreszeit die Geschichten spielen? So habe ich angenommen, dass zum Beispiel Melanie Harlows „Dich für immer“ eine romantische Herbstgeschichte ist, da das Cover perfekt herbstlich ist, doch leider wurde ich hier enttäuscht. Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Jahreszeit wir uns befanden, aber es war definitv nicht der Herbst.
Bin ich die einzige, die das stört, oder geht es noch jemandem so?


Welche Bücher dürfen für euch im Herbst nicht fehlen?

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