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Check. Check – Stromberg trifft auf Mord mit Aussicht

Ein gescheiterter Großstadtjunge muss zurück in sein Heimatdorf Rüspel, denn sein Vater leidet an Demenz. Da er einen Job braucht, heuert er beim örtlichen Dorfflughafen an und bekommt einen Job als Sicherheitsmitarbeiter. Soweit die Grundgeschichte von „Check. Check“, doch hinter der kurzen Grundstory verbergen sich eine Vielzahl von Einzelschicksalen, geplatzten Träumen, Chancen und Freundschaften.

Als ich damals die erste Staffel gesehen habe, war ich begeistert. Klaas Heufer-Umlauf, der hier die Hauptfigur spielt, ist persönlich nicht so mein Fall, doch die Rolle hat er wirklich überzeugend gespielt, so dass ich mit seiner Entwicklung mitgefiebert habe. Als Ally mich dann mal gefragt hat, was ich da schaue und ob das was zum Lachen ist, habe ich erwidert, „Wie „Stromberg“ und „Mord mit Aussicht“ zusammen.“

Tragische Elemente lösen sich mit herzerwärmenden ab, traurige Passagen, in denen der demente Vater immer weiter abbaut, folgen wirklich lustige Szenen. Dabei spiegelt sich das Leben in den überspitzten Charakteren im Flughafen wieder. Sei es der pedantische Harald oder der ewig Kind gebliebene Ertu, die wir bei ihren täglichen Problemem begleiten.

Um die Verbindung zu „Mord mit Aussicht“ zu ziehen, Petra Kleinert spielt eine tragende Rolle in der Serie, und die dürfte jedem Fan ja bekannt sein.

Fazit

Eine wirklich lustige Serie mit tiefgreifender Geschichte, die einen gekonnt in seinen Bann ziehen kann, wenn man sich darauf einlässt. Als die zweite Staffel erschienen ist, habe ich selbstverständlich die erste Staffel auch noch einmal geschaut und das innerhalb kurzer Zeit. Alles in allem eine wirklich kurzweilige Serie für einen Binge-Abend.

Quelle Titelbild: http://www.filmstarts.de/serien/24620/bilder/detail/?cmediafile=21724817

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