Andy's

100.000 – Alles, was ich nie wollte (Fynn Kliemann

Fynn Kliemann, kaum einer kennt ihn nicht. Sei es als Heimwerker, Geschäftsmann oder Musiker. Ich persönlich schaue seine Videos auf YouTube schon ziemlich lange, durch Zufall entdecke ich seine Heimwerkervideos vor 4 Jahren. Oftmals ging mehr schief als funktionierte, aber es war wahnsinnig lustig und äußerst sympathisch. Fynn kann über sich selbst lachen, das gefiel mir sofort gut und so freute ich mich auf jedes seiner Videos auf seinem Kanal. Irgendwann kaufte er sich einen alten Bauernhof und ein neuer Kanal wurde gegründet, unterstützt vom Öffentlich-Rechtlichen treiben er und seine Mitstreiter seitdem im Kliemannsland ihren Unfug. Jedes Video habe ich geschaut und Fynn begeisterte mich so sehr, immer mit Vollgas ging er alles an, doch er war nicht nur YouTuber, sondern in erster Linie Unternehmer mit eigener Firma. „Wie schafft der das alles?“ fragte ich mich immer wieder, wenn mal wieder ein neues Projekt aus dem Boden gestampft wurde.

Dann kam sein Album „Nie“ und ich war sofort Feuer und Flamme. Die Lieder waren unglaublich und haben mir von Anfang an sofort gefallen, noch heute höre ich das Album regelmäßig. Selbstverständlich habe ich mir dann auch damals die Albumbox gekauft. Ich habe keinen Schallplattenspieler und einen CD-Player auch nicht, wozu ich mir das dann gekauft habe wurde ich gefragt. Ganz einfach, ich wollte Fynn unterstützen, denn seine Musik berührt mich sehr. Auch eine coole Mütze lag der Box bei, aber die ist mir leider irgendwie abhanden gekommen.

Da ich ja regelmäßig seine Videos schaue, wusste ich auch seit einiger Zeit, dass der Dokumentarfilm über sein Album in die Kinos kommen würde. Geplant war, nur einen Tag kann man ihn in verschiedenen Kinos sehen. Für mich stand damals schon fest, den schaue ich mir an und wenn ich alleine gehen muss. Doch dann kam alles anders und wie ihr alle wisst sind die Kinos zu.
Aber Fynn wäre nicht Fynn, wenn er nicht spontan dafür sorgt, das man am gleichen Termin den Film im Kino zu Hause schauen konnte. Und dabei bekam das jeweils ausgewählte Kino auch noch 25 % der Einnahmen ab. Eine absolute Ehrenaktion!

Selbstverständlich habe ich sofort Karten gekauft, online. Eigentlich bekam man nur einen Code, der aussah wie eine Kinokarte, doch meine Vorfreude war groß. Und endlich war der 25. April! So saßen Ally und ich gestern Abend pünktlich kurz nach 20.00 Uhr vor dem Fernseher. Vorher hatten wir uns Hamburger gemacht, wie als ob wir wirklich ins Kino gehen. Von der aktuellen Situation muss man sich ja nicht unterkriegen lassen.
Der Film war toll, er hinterließ ein warmes, wohliges Gefühl und stellte Fynn und sein ganzes Team in ein noch besseres Licht als bisher. Die Doku nimmt uns von der reinen Idee des Albums bis hin zur Veröffentlichung mit. Interessant war zu sehen wie ein Album in Eigenregie entsteht und es hat mich beeindruckt, was für ein Arbeitstier Fynn ist. Wie er im Film ehrlich zugegeben hat, wusste er selber nicht wie er es geschafft hat, dass alles glatt geht.

Schade, dass der Film nur 24 Stunden verfügbar war, ich gehe nicht davon aus, dass er noch einmal kommt, denn ich würde ihn euch sehr gern empfehlen.

Aber was ihr machen könnt, hört euch seine Musik an und genießt seine Melodien und Texte. Lasst euch entführen in eine andere Welt. Übrigens, die Box des nächsten Albums habe ich auch schon wieder gekauft, einfach nur um ihn wieder zu unterstützen.

Vielen Dank Fynn, für viele schöne Stunden mit deiner Musik und auch für eure Videos! Macht weiter so. Irgendwann kommen wir euch mal im Kliemannsland besuchen.

Fazit

10 von 5 Sternen, für Fynn Musik, seine Doku und seine tolle Art.

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